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Das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden mit dem Naturkundlichen Museum

Etwa 20 Kilometer nördlich von Straubing liegt inmitten einer urwüchsigen Naturlandschaft und umgeben von Teichen und alten Bäumen das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden. Es ist ein Lernort der besonderen Art und bringt Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen die „wilde“ unverfälschte Natur Bayerns näher. Im Mittelpunkt stehen naturpädagogische Erlebnisangebote mit einem ganzheitlichen Ansatz. Die zahlreichen Attraktionen lassen bei keiner Altersgruppe Langeweile aufkommen und im angeschlossenen Naturkundlichen Museum laden gleich mehrere Themenbereiche zum Staunen, Informieren und Mitmachen ein. Darüber hinaus finden vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein immer wieder interessante Veranstaltungen und Aktionen statt: Vom „Backen mit dem Bio-Bäckermeister“ über das sommerliche Feriencamp bis hin zu Pilzexkursionen. Ein gemütliches Schloss-Café rundet das umfangreiche Angebot ab.

Das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden und seine Attraktionen

Das altehrwürdige Schloss wurde 1105 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Laufe der Jahrhunderte haben hier zahlreiche Ritter- und Adelsgeschlechter gelebt. Seit 1983 befindet sich in den Gemäuern des Schlosses das Umweltzentrum mit seinen Seminar- und Aufenthaltsräumen und dem erwähnten Museum. Das Zentrum gehört heute zu den ältesten bayerischen Umweltbildungseinrichtungen und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: unter anderem mit der renommierten Bayerischen Umweltmedaille, dem Sonja-Bernadotte-Preis „Wege zur Naturerziehung“ und dem Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern

Um das Schloss herum erstreckt sich eine fünf Hektar große „Wildnis“, die schier grenzenlose Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten bietet. Highlights vor allem für Kinder und Jugendliche sind jedoch die verschiedenen Attraktionen rund um das Schloss. Lehrreich und faszinierend zugleich ist beispielsweise das Wildkatzen- und Luchsgehege mit seinen imposanten Bewohnern. Ebenso warten Baum-Rate-Pfähle, eine Arche aus Holz, ein Lagerfeuerplatz sowie ein Blockhaus auf abenteuerlustige und wissenshungrige Besucher. Der Springbrunnen mit dem duftenden Kräuterrondell wird auch gern für meditative Angebote genutzt.

Für Kindergärten, Schulklassen und andere Gruppen bietet das Umweltzentrum naturpädagogische Erlebnisführungen an, die auf spielerische Weise spannendes Wissen vermitteln und interessante Phänomene aus der Natur vorstellen. Neben dem „Live-Erlebnis“ gibt es auch reichlich Anschauungsmaterial, das auf die jeweiligen Altersgruppen abgestimmt ist. Die Führungen, die etwa drei Stunden dauern, stehen unter der Leitung von speziell geschulten Mitarbeitern und beinhalten unter anderem Bastelaktionen mit Naturmaterialien, Quiz- und Bewegungsspiele, handwerkliche Projekte wie zum Beispiel das Bauen von Nistkästen sowie das Beobachten von Tieren. Wichtig: Das Programm muss vorab gebucht werden! Der Bildungsansatz steht unter dem Motto „Mit Kopf, Herz und Gummistiefeln“, das heißt, die Sonntagskleidung darf an diesem Tag gerne zu Hause bleiben.

Das Naturkundliche Museum von Schloss Wiesenfelden

Das Naturkundliche Museum gliedert sich in drei Themenbereiche:

  • Lebensraum Weiher
  • Kleiner Bruder Biber
  • und die noch relativ neue Medienstation „Wenn Fische reden könnten“

Der „Lebensraum Weiher“ ist eine Ausstellung, welche die komplexen Ökosysteme der naturbelassenen Teichlandschaften veranschaulicht. Dies geschieht nicht nur durch Texte und Bilder, sondern auch durch zahlreiche Präparate sowie Toninformationen. Besucher lernen die Tier- und Pflanzenwelt rund um Wiesenfelden kennen und tauchen ein in einen einzigartigen Lebensraum.

Wie der Name verrät, dreht sich im Themenbereich „Kleiner Bruder Biber“ alles um die klugen und fleißigen Nagetiere. Die nachgebildete Biberburg mit der Tierfamilie ist hier ganz klar der Hauptanziehungspunkt. Außerdem können Klein und Groß die Geschichte von der Rückkehr der Biber nachverfolgen.

In der Medienstation „Wenn Fische reden könnten“ geht es hingegen tatsächlich um „sprechende“ Fische. Das sind natürlich keine echten Wasserbewohner: Ein Monitor mit Touchscreen lädt stattdessen zum Anklicken zahlreicher einheimischer Fischarten ein. Diese erzählen von ihren Lebensgewohnheiten, ihrem Umfeld und auch vom Verhalten der Menschen. Das Besondere: Etliche Texte werden von Kindern aus Wiesenfelden gesprochen. Das sorgt vor allem bei jüngeren Besuchern für besonders hohe Aufmerksamkeit. Für andere Texte konnten aber auch professionelle Sprecher gewonnen werden, so dass diese auch ältere Kinder und erwachsene Besucher ansprechen. Community: 0 Bewertungen
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